Aufgrund unserer engen Zusammenarbeit mit der Unione Viticoltori di Panzano in Chianti (Winzer-Vereinigung von Panzano in Chianti), stellen wir Ihnen gerne die berühmten Weingüter in und um Panzano vor. Gerne senden wir Ihnen Informationen über die Ferienwohnungen auf den Weingütern in und um Panzano.

Jährliche Weinfeste:
2. Wochenende im September Greve in Chianti
9. /10. / 11. September 2011
3. Wochenende im September: Vino al Vino in Panzano in Chianti
Donnerstag 15. September bis Sonntag 18. September 2011
Chianti Classico
Bodenbeschaffenheit
Hügelgebiet in Höhenlagen bis max. 700 üdM: Sandgestein, Kalk- und Mergel-Substrate, Tonschiefer, Sand und Schotter
Rebsorten
Sangiovese: 80-100% Empfohlene oder zugelassene komplementäre rote Sorten: bis 20%
Stockdichte
Für Neuanlagen (ab 1997) mindestens 3350 Stöcke pro Hektar
Produktionsbeginn der Rebstöcke
Ab dem 4. Jahr
Max. Traubenertrag
7,5 t pro Hektar, 3 kg pro Rebstock
Alkoholgehalt
Bei der Freigabe für den Handel: min 12%Vol, Riserva min 12,5%Vol.
Organoleptische Charakteristiken:
Transparenz: klarFarbe: lebhaftes Rubinrot, bei längerer Lagerung zu Granatrot tendierend
Geruch: weinig, auch Veilchenduft, ausgeprägte Feinheit in der Reifephase
Geschmack: harmonisch, herb (Restsüße max. 4g/l), würzig, leichter Tanninton, der sich später zu samtiger Geschmeidigkeit verfeinert
Freigabe für den Handel
Jahrgangswein: ab dem 1. Oktober nach dem Erntejahr
Riserva: 24 Monate Lagerung, mindestens 3 Monate davon müssen auf die Verfeinerung auf der Flasche entfallen
Vinifikation und Abfüllung: Vinifikation, Lagerung, Flaschenabfüllung und –verfeinerung müssen innerhalb der Produktionszone erfolgen
Kontrollen
Um Anspruch auf die Appellation Chianti Classico DOCG zu haben, muss jede einzelne Weinpartie aus Trauben gekeltert werden, die im offiziellen Weinbergregister eingetragen sind. Zudem muss der Wein analytische und sensorische Prüfungen bestehen.
Rebsorte Sangiovese
Überaus variable Rotweinrebsorte, die meistangebaute Italiens und besonders stark in Mittelitalien vertreten. Ihre Weine weisen ausgesprochen viel Tannin und Säure, aber nicht immer sehr tiefe Farbe auf und zeigen in der Geschmackscharakteristik je nach Qualität und Reifegrad Noten von Leder bis hin zu Pflaumen.
Wie Pinot neigt Sangiovese zu Mutationen. In verschiedenen Klonvarianten und unter verschiedenen Namen (Sangioveto, Brunello, Prugnolo Gentile, Morellino etc.) gibt die Sangiovese für viele feine Rotweine der Toskana den Hauptbestandteil ab.
Sie ist als einzige Traube für den Chianti Classico und den Brunello di Montalcino zulässig, und bietet die Grundlage für Chianti, Vino Nobile di Montepulciano und die überwiegende Mehrzahl aller Super Tuscans (meist hochpreisige, raffinierte Verschnitte). Heimisch ist die Varietät vermutlich in der Toskana. Sie geht auf sehr alte Ursprünge zurück; es wird vermutet, dass sie schon den Etruskern bekannt war.
Namentlich erwähnt wird die Sorte jedoch erst zu Beginn des 18. Jh. Sie stellte den Hauptbestandteil in Baron Ricasolis Chiantirezept aus dem 19. Jh. dar, in dem ihre von Natur aus harte Art durch Beimischung von Canaiolo gemindert wird. Mammolo und Colorino sowie die weißen Traubensorten Malvasia und vor allem Trebbiano kamen später hinzu. Die Rebsorte passt sich leicht an unterschiedliche Böden an; dabei scheint das Vorhandensein von Kalk die eleganten, kräftigen Aromen zu erhöhen, die vielleicht das schönste Merkmal dieser Traube darstellen. Sangiovese reift spät und erbringt in warmen Jahren vollen, alkoholstarken und langlebigen Wein, schafft dagegen in kühlen Jahren Probleme durch viel Säure und hartes Tannin.













